Sehenswürdigkeiten in Düsseldorf 
Sehenswürdigkeiten in Düsseldorf

Sehenswürdigkeiten in Düsseldorf


Schloss und Park Benrath

Das Lustschloss des Kurfürsten Carl Theodor von der Pfalz, erbaut im 18.Jahrhundert, beherbergt in seinen Gemächern drei Museen, die alle miteinander im Kontext stehen. Jedes Museum ist jeweils in einem der drei Schlossflügel untergebracht. Die Geschichte der prachtvollen und großzügigen Schlossanlage wird im Museum Corps de Logis gezeigt. Der Mittelflügel des Maison de Plaisance (Lustschlösschen oder Sommerresidenz), veranschaulicht mit historischen Objekten, die Bedeutung eines solchen Gartenschlosses, fernab vom strengen, höfischen Zeremoniell. Heute würden wir das ganz einfach humoristisch übertragen mit „Urlaub vom Regieren“. Hier konnte sich das Fürstentum erholen und Freizeitbeschäftigungen nachgehen, den herrlichen Park beim ausgiebigen Lustwandeln genießen und sich an den Pflanzen und dem Wasser erfreuen. In Sonderführungen erfährt der Besucher Interessantes zur Jagd oder den Tischsitten, die eine fürstliche Familie auch im Urlaub einhalten musste. Im Ostflügel präsentiert das Museum für europäische Gartenkunst einen Querschnitt über die hohe Kunst des Gartenbaus. Die Verbindung von Architektur und Landschaft, die besonders typisch für Schloss Benrath ist, wird in einer Zeitreise durch Epochen und Stile mit Grafiken, Gemälden, Porzellan und Modellen belegt. Das Museum der Naturkunde im Westflügel ergänzt die Thematik des Schlossbereiches. Die Geschichte der niederrheinischen Bucht und des Landes wird eindrucksvoll dargestellt. Der Besucher erhält aufschlussreiche Informationen über Flora und Fauna, das Neandertal oder den Rheinlauf im Wandel der Jahrhunderte. Aber auch die ganzheitliche Entwicklungsgeschichte der Erde wird skizziert. Und wen es dann gleich nach draußen zieht, der kann im Schlosspark auf 612.000 Quadratmetern seine Erkundungstour fortsetzen und im Kräutergarten jede Menge über die feinen Gewürze für die höfische Küche erfahren.


Medienhafen Düsseldorf

Kunst und Wirtschaft gleichermaßen repräsentiert der Medienhafen am Rheinufer in Düsseldorf. Wie der Name schon sagt, sind hier mehr als 300 Unternehmen aus Kunst, Kultur Medien, Kommunikation, Architektur und Mode ansässig. Die Mitarbeiter, die in den Gebäuden arbeiten, können sich jeden Tag aufs Neue auf und über ihren Arbeitplatz freuen, denn die einzigartige Architektur, in einer Kombination aus Modern und Historisch, zeigt ein famoses Gesamtkunstwerk. Der Betrachter dieser Kulissen fühlt sich in ein Bild von Dali, vereint mit der Manhatten Skyline, versetzt und die großzügigen Glasflächen der Fassaden brechen das Licht, wie bei einem Frühlingsgemälde von Monet. Als riesige Skulpturen und fantastische Gebilde, mit Neigungen und Höhen, die Schwindel erregend sind, tauchen die Gebäudekomplexe am Rheinufer hervor. Ein Meer aus Spieglungen bringt Farben zum Leuchten und zeigt Perspektiven der ungewöhnlichen Art. Stadttor, Stromstraße, Neuer Zollhof und Kaistraße zeigen abwechslungsreiche künstlerische Bauten. Architekten aus der ganzen Welt haben hier ihre Handschrift hinterlassen und locken tausende Fans der modernen Bauweise in den Düsseldorfer Medienhafen. Die goldene Hans Albers Plastik von Jörg Immendorf bewacht den mondänen Hafen der eindrucksvollen Architektur. Die Ursprünglichkeit der Hafenatmosphäre wurde geschickt in die Planungen mit einbezogen und so finden sich High-Tech Büros in altehrwürdigen Lagerhallen. Die denkmalgeschützten Kaimauern und Treppenanlagen, Geländer aus Gusseisen sowie alte Ladekräne bilden eine harmonische Einheit mit der futuristischen Baukunst.


Rheinturm

Der Rheinturm in Düsseldorf ist der angesagteste Aussichtspunkt der Stadt. Tagsüber kann man von der Aussichtsplattform in 164 Metern Höhe, die mit vielen Gittern abgesichert ist, sehr viel erkennen, wobei einem der stürmische Wind um die Nase bläst. Ruhiger geht es da eine Etage höher auf 168 Metern zu, einer gläsernen Kuppel, die einen weiten Blick über Düsseldorf und das weitere Umland bietet. An den nach außen geneigten Scheiben steht die Blickrichtung geschrieben und es ist vermerkt, was man dort erkennen kann. Auf dieser Etage befindet sich auch das Selbstbedienungsrestaurant Panorama. Eine Etage höher auf 172 Metern gelangt man in das Drehrestaurant Top 180, welches seinen Namen durch die komplette Drehung um die Achse erhalten hat. Ein einmaliges Erlebnis.

Vor allem nachts ist der Rheinturm aber ein besonderes Highlight. Seine bunten Lichter strahlen über den Rhein und lassen seine monumentale Größe erahnen. Neben dem Landtag in Düsseldorf steht er vor dem historischen Stadttor und zeigt des nachts die Uhrzeit an, allerdings in einem Code aus horizontalen Punkten, die ihre Farbe wechseln. Ein Ausblick von der Panoramaplattform, zu der man durch einen Fahrstuhl gelangt, ist nachts besonders spannend, denn die vielen bunten Lichter lassen erahnen, wie groß Düsseldorf ist. Auch sind fast alle Hochhäuser bunt bestrahlt und haben leuchtende Kennzeichen, sodass man die einzelnen Firmen erkennen kann. Man kann von oben den Schiffen zusehen, die über den Rhein fahren, man sieht die Länge der Promenaden an den ganzen Laternen und erkennt die angestrahlten Kirchturmspitzen.


Altstadt

Wer Düsseldorf besucht, für den gehört es zum Pflichtprogramm auch die Altstadt zu erleben. Über altes Kopfsteinpflaster geht es zur Stiftskirche St. Lambertus. Sie ist das Wahrzeichen der Stadt. Über das Kopfsteinpflaster ritt schon der berühmte Jan Wellem. Die St. Lambertuskirche hat eine verdrehte Kirchturmhaube. Eine breite Freitreppe führt vom Burgplatz aus zum Rhein, den Bastionen oder den Geschützstellungen zur Verteidigung der Stadt. Der Hafen wurde rekonstruiert und somit wurde die alte Atmosphäre geschaffen. Hier findet der Besucher Kaimauern, Treppenanlagen, gusseiserne Poller, um die dicke Schiffstaue geknotet wurden und schmiedeeiserne Geländer aus dem Jahr 1896. Die alten Gleisanlagen der Ladenstraßen und die dazugehörenden Kräne sind hier zu finden. Sie stehen heute unter Denkmalschutz. Im Schlossturm befindet sich ein Museum. Hier wird die Geschichte der Schifffahrt von 2000 Jahren gezeigt. Vor dem Rathaus steht ein Denkmal des Kurfürsten Jan Wellem auf einem Pferd. Es wurde von Gabriel de Grupello in Bronze gegossen. Bekannte Künstler werden mit Düsseldorf in Verbindung gebracht. Zu nennen wären hier zum Beispiel der Dichter Heinrich Heine, der Komponist Robert Schumann und seine Frau Clara, die ebenfalls eine große Pianistin war. Der Kunstpalast ist empfehlenswert bei schlechtem Wetter. Hier ist auf engstem Raum das Kunstmuseum von Nordrhein-Westfalen. Im Altstadtbereich gibt es viele verschiedene Museen. Das Film- und Keramikmuseum, die Kunsthalle und Kunstsammlung, das Heinrich-Heine-Institut, die Mahn- und Gedenkstätte und das Stadtmuseum sind ebenfalls alle in der umliegenden Gegend. Bei Düsseldorf gehen 7 Brücken über den Rhein. Es sind die Rheinbrücke Lohausen, die Theodor-Heuss-Brücke, die Oberkasseler Brücke, die Rheinkniebrücke, die Eisenbahnbrücke Hamm, die Südbrücke und die Fleher Brücke.


Historischer Stadtkern Kaiserwerth

Kaiserwerth ist ein Stadtteil von Düsseldorf. Früher hatte der Rhein hier viele Nebenarme mit Inseln, sogenannten Werther. In Kaiserwerth befindet sich die Ruine einer alten Kaiserpfalz. Heinrich II. ließ hier eine starke Pfalz errichten. Kaiser Friedrich Barbarossa baute diese im Jahre 1184 weiter aus. Die Burg wurde im Spanischen Erbfolgekrieg im Jahre 1702 zerstört. Seither ist sie eine Ruine. Das Benediktinerkloster ist um das Jahr 700 errichtet worden. Im 11. Jahrhundert wurde es das Chorherrenstift Kaiserwerth. In Kaiserwerth sind viele restaurierte Gebäude zu sehen. Rund um den Stiftsplatz befinden sich Kanonikerhäuser und das alte Zollhaus. Das Zollhaus stammt aus dem Jahre 1702. Die Stiftskirche St. Suitbertus stammt aus dem 13. Jahrhundert. Sie ist weitestgehend erhalten. Heute ist sie eine Pfarrkirche. Ihr größter Schatz ist der St. Suitbert-Schrein. Am Markt befinden sich mehrere alte Kaufmannshäuser. An der Straße „Am Mühlenturm“ steht das ehemalige Militärhospital. Heute ist hier eine Galerie beheimatet. Die Wälle verbinden die fünf ehemaligen Bastionen. Darunter ist auch der Barbarossawall. In Düsseldorf findet jährlich der Karnevalsumzug statt. Er ist besonders sehenswert. Ende Juli findet die größte Kirmes am Rhein statt. In der Altstadt und an der Königsallee laden die Weihnachtsmärkte in der Adventszeit zum Bummeln ein. Entlang der Rheinprommenade befinden sich wunderbare Wanderwege. In der näheren Umgebung von Düsseldorf liegt die Stadt Ratingen. Hier ist der historische Kern der Stadt ebenfalls sehenswert. Die Freizeitanlage in Ratingen „Blauer See“ bietet unterschiedliche Möglichkeiten der Freizeitgestaltung an. In Mettmann befindet sich das Neandertalmuseum und die Goldberger Mühle. Hier kann frisches Brot probiert werden.




Zahlen & Fakten: Stadtname:
Düsseldorf

Bundesland:
Nordrhein-Westfalen

Regierungsbezirk:
Düsseldorf

Landkreis:
Kreisfreie Stadt

Höhe:
38 m ü. NN

Fläche:
217,21 km²

Einwohner:
586.217

Autokennzeichen:
D

Vorwahl:
0211,0203 ,02104

Gemeinde-
schlüssel:

05 1 11 000



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